Leserbriefe - Werner Gilles - Metaphysik

Vgl. hierzu:
http://www.primaso.de/default.aspx?ID=5387&showNews=1062851

Die von Grauf postulierte "Zwei-Körper-Theorie" "... Ja, es ist absolut verwerflich, den Politiker Guttenberg nicht vom Wissenschaftler zu trennen." mit diesem Rückschluss "Im Klartext heißt dies nämlich: Das Metier, vielleicht sogar (Un) Wesen des Politikers ist die Lüge." müsste selbst analysiert werden.

Diese Theorie wurde - selbstverständlich ohne diesen Rückschluss - seinerzeits von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur dezidierten Entlastung von Dr. zu Guttenberg ins Feld geführt. Nun holt Grauf sie hervor, um genau damit das Gegenteil zu intendieren. Diese Theorie war aber der eigentliche Startschuss für diese Fundamentalkritik von Prof. Dr. Oliver Lepsius, Universität Bayreuth. Lepsius konnte die Trennung zwischen Politik und Wissenschaft, die Merkel mit der Bemerkung, "sie habe einen Politiker, keinen Wissenschaftler in die Regierung geholt", nicht ertragen. Er hat für sich mit dieser Formulierung "Wir sind einem Betrüger aufgesessen."die Notbremse gezogen. (Vgl. hierzu die Originalexte in meiner Schrift "Das WikiPlott.)

Es gilt festzuhalten: Wir steigen in die strenge und Beweise herbeischaffende Analyse der Wissenschaftsbegründung der Doktorarbeit Dr. zu Guttenbergs auch genau an dieser Stelle gerne ein. Tatsächlich kommen wir aber weder mit jener Theorie noch mit ihrem Gegenteil an diesen wissenschaftlichen Sachverhalt dieser Doktorarbeit, der dann auch zur zwingenden Rehabilitierung führt, heran.

Wie schaut diesbzgl. die Position Platons, der Vorsokratiker und die der Epoche noch vor den Vorsokratikern - auf alle drei Sachverhalte bezieht sich Dr. zu Gutttenberg (inwiefern?) - und die in dieser Konsequenz von Dr. zu Guttenberg vorgetragene Position, d.h. die Sache selbst aus? In meiner Schrift "Das WikiPlott" erarbeite ich diese komplexen Argumentationslinien und stelle sie dar.

Auf der Basis von Prof. Dr. Volker Rieble oder der von Prof. Dr. Oliver Lepsius lässt sich der Doktortitel nicht entziehen.


Ergänzung

Für Dr. zu Guttenberg sind tatsächlich nur ganz wenige Wissenschaftler wirklich zitierbar. Welche? (Vgl. hierzu die letzte Fußnote vor Teil C seiner Doktorarbeit.) Alles andere ist mehr oder weniger Ornament. Trotzdem ist die hermeneutische Erfassung bereits der kleinsten Veränderung für das Verständnis dieser Doktorarbeit entscheidend: Jede Veränderung einer übernommenen Textstelle könnte sich als Tipping Point erweisen. Wir müssen jedes kleinste Detail beachten und unter dieser Bedingung in zunehmendem Maße unsere Wahrnehmungen präzisieren. Um das beurteilen zu können müssen wir das Ganze hermeneutisch durchleuchtet, d.h. von Anfang an im Prinzip durchschaut haben. Es klingt paradox, aber GuttenPlag Wiki liefert eben auch das Werkzeug, mit dem wir einen Zugang zu Thema, Inhalt und Form dieser Doktorarbeit uns erarbeiten können. Diese Sachverhalte führen zwingend zur Rehabilitation. (Es sind hier übrigens nicht nur die Freunde Dr. zu Guttenbergs, die mir die Richtigkeit meines Vorgehens inzwischen bestätigen.)

Wer hat die Doktorarbeit gelesen? Wer hat sie erforscht und mit den Resultaten des "Modularisierens" bei GuttenPlag Wiki verglichen? Wer hat sie unter dieser Bedingung des Wissens aufgeschlüsselt und gedeutet? Am 21. Februar publiziert DER SPIEGEL seine mangelhafte und falsche Recherche, am 23. Februar baut Jürgen Trittin seine Rede im Bundestag von hier aus auf (vgl. hierzu meine Einträge auf http://mfmkmuenchen.livejournal.com). Und-und-und. Das ist alles kein Witz! Richtig. Aber man lese doch bitte meine Schrift "Das WikiPlott"; da sind alle hier möglichen Behauptungen und Unterstellungen aufgelistet, diskutiert und erklärt.
Wissenschaftlich von Bedeutung kann nur noch die Frage sein: Welche Baulinien zu einer Architektur der Europäischen Verfassung sollen mit dieser Form der Doktorarbeit genannt, analysiert, bewertet und doch verborgen bleiben? Vor wem und vor allem warum? Welches Konzept zu einer Europäischen Verfassung hat der Wissenschaftler und Politiker Dr. Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg hier tatsächlich ausgearbeitet? Wer soll zu dieser Doktorarbeit einen Zugang finden können - wer ganz sicher nicht?
Die hermeneutische Analyse kann den Plagiatsvorwurf nicht selbst aus der Welt schaffen, aber es begegnen hier Sachverhalte die jedwedes Argument gegen Dr. zu Guttenberg entkräften, um es härter zu formulieren: "zerstören".
Er äußerte sich vor zwei Tagen in Halifax (Kanada)

http://www.bild.de/politik/inland/karl-theodor-zu-guttenberg/der-neue-guttenberg-21121668.bild.html

zur Bedingung der Möglichkeit einer Verfassung der Vereinigten Staaten von Europa, zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Europa, zum Euro, über das Verhälnis Amerika-Europa usw. Alles Themen seiner Doktorarbeit! Wie ist die Reichweite seiner Doktorarbeit einzuschätzen? Inwiefern sind diese Erträge seiner Forschung für seine jetzigen Forschungen in Amerika Voraussetzung?

Wie ist das Seminar seines Doktorvaters Peter Häberle in der Zeit seiner Doktorarbeit zu bewerten? Auch Andreas Voßkuhle - er ist heute Präsident des Bundesverfassungsgerichts - war in diesem Seminar. Wie ist die Zweiergruppe Peter Häberle und zu Guttenberg insgesamt einzuschätzen? Bereits jetzt lässt sich sagen, dass Häberle dies alles von Anfang an duchschaut und souverän akzeptiert hat. Ein ausgezeichneter Doktorvater. So etwas befruchtet doch das ganze Seminar.
Damit ist freilich ein Großprojekt zur Erforschung dieser Doktorarbeit eingeleitet und formuliert; es ist jetzt schon beispielsweise nur zu vergleichen - und das ist kein Witz - mit der Erforschung der Baugeschichte des Würzburger Residenzschlosses, d.h. mit der Geschichte dieser Erforschung selbst.

Es gibt keine Basis, von wo aus man Dr. zu Guttenberg den Doktortitel entziehen kann.

Wir sind gespannt auf Dr. zu Guttenbergs neues Buch "V0rerst gescheitert".

Vgl. hierzu:
http://www.bild.de/politik/inland/karl-theodor-zu-guttenberg/vorerst-gescheitert-guttenberg-meldet-sich-mit-neuem-buch-zurueck-21140908.bild.html

Dr. zu Guttenberg hat an keiner Stelle das Urheberrecht verletzt. Er hat weiterhin alle Normen wissenschaftlichen Arbeitens erfüllt.

Dieser Sachverhalt ist zu beweisen.
Hans-Peter Porzner Peter von Cornelius, Bildnis von Carolina Grossi / und der tote Hahn Hamburg, Kunsthalle Öl auf Holz, 62 x 52 cm 2002 - 2006

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